Vom Kreuzberger Sommer

Und der hatte es auch dieses Jahr wieder in sich. Bei erneut rekordverdächtigen Temperaturen trafen sich ein paar ganz Unverwüstliche um am Brett die Klingen zu kreuzen. Auch Borussen waren dabei.

Vor dem eigentlichen Werner-Ott-Open gab es wieder ein Kinderturnier. 55 Spieler waren angetreten, davon mit Johann, Lukas, Bagrat und Quan vier (Neu-)Borussen.
Die besten Voraussetzungen hatte dabei Bagrat: er war an 1 gesetzt und wurde mit 1,5 abgegebenen Punkten am Ende Gesamtdritter und bester Spieler der AK u10.
Lucas holte 4/7 Punkte und wurde 15., wollte aber sicher noch mind. einen Punkt mehr machen. Er hatte aber ziemlich starke Gegner, wie man an seiner Buchholz erkennen kann.
Auch Johann hätte ein Punkt mehr nicht geschadet. Für ihn reicht es trotzdem zum Ratingpreis: Er wird Dritter in der u8-Wertung.
Quan wiederum spielt erneut ein gutes Turnier und macht mit 4 Punkten 60 DWZ plus. Damit springt er über die magische 1000 und darf sich nun vierstellig nennen.

Fotos von der Siegerehrung vom SC Kreuzberg:

Nach dem Kinder-Sommer-Turnier ging es los mit dem „richtigen“ Turnier. Hier starteten Gustaf und Bagrat.
Gustaf hatte wohl sein Turnierglück in Willingen gelassen und hatte in einem so großen Turnier Pech mit den Gegnern: die Starken waren weniger stark als die Schwachen zu schwach waren. 4,5/9 ist aber trotzdem voll in Ordnung. Er holt den ersten u14-Jugendpreis.
Bagrat hatte bei den Gegnern wohl etwas mehr Glück. Er kommt ebenfalls auf 4,5 Punkte, hatte da aber ein Spielfrei drin. Dennoch macht er ein schönes DWZ-Plus und hüpft über die 1600. Außerdem wird er Dritte in der Ratingkategorie u1600.

Übrigens: Das Turnier gewann ein Ex-Borusse. Felix Nötzel hat als Jugendspieler bei uns seine Ausbildung genossen, spielt inzwischen aber bei den Sfr. Berlin. Er gewinnt das Turnier überlegen mit 1,5 Punkten Abstand (vor den Titelträgern) und holt sich die 2200.

Fotos vom SC Kreuzberg:

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Ostern in Montesilvano

Spät, sehr spät, aber potius sero quam numquam kommt hier ein kleiner Bericht zur Osterfahrt unseres Vereins. Viele Borussen waren leider nicht dabei, nur Gino, Edna und ich waren in Italien, begleitet von Ednas Bruder Janek.

16. April:

Früh am Morgen ging es ab Tegel los mit dem Flieger nach Rom. Trotz Osterferienverkehr lief alles einigermaßen reibungslos. Vom Flughafen Fiumicino fuhren wir mit dem Da-Vinci-Express in die Stadt zum zentralen Bahnhof Termini. „Leider“ waren wir so zügig unterwegs, dass wir noch genügend Zeit hatten uns umzuschauen. So wurde fix eine Karte gekauft und wir machten uns mit Sack und Pack auf dem Weg. Vorbei an den Diokletian-Thermen und der Piazza Barberini ging es zur Spanischen Treppe. Janek führte uns danach auf versteckten Pfaden zu einem Eisladen, wobei ich einen kurzen Abstecher zum Augustusmausoleum für obligatorisch hielt. Zurück ging es über die Säule des Marcus Aurelius und den Trevi-Brunnen zum Bahnhof Termini. Dort nahmen wir den Zug nach Pescara, wo wir noch eine Station bis Montesilvano umsteigen mussten. Nach einer kurzen Suche des Hotels, fanden wir trotz langer Suche zunächst kein geeignetes Restaurant. Es war einfach noch zu früh in der Saison. Die meisten Restaurants waren noch zu, wie fast alles in Strandnähe. Montesilvano ist, wie die meisten Städte entlang der Adria, auf Sommerurlauber eingerichtet. Dafür kann man in der Nebensaison sehr preiswert unterkommen und die Hotels öffnen preiswert ihre Räume für Schachturniere. Wir haben dann übrigens eine noch offene Kaufhalle gefunden, die auch ein Pizzarestaurant inklusive hatte. Abendessen war gesichert.

17. April:

Das Frühstück war reichhaltig mit großer Auswahl an allem. Das Zimmer von Gino und mir war vielleicht etwas klein und auf der Toilette musste man aufpassen, sich beim Setzen nicht die Kniescheiben zu brechen. Doch für den Preis kann man einfach nicht meckern. Janek und Edna hatten ja ein größeres Zimmer. Wir hatten uns für eine kleine, leichte Wanderung zum Anfang entschieden. Dafür ging es zunächst mit dem Zug bis Pescara, von dort weiter bis Sulmona. Wir befanden uns also fast in den Abruzzen, hügelig war es allemal. Nachdem wir erstmal durch den Ort irrten auf der Suche nach Wasser und Sonnencreme, fanden wir irgendwann Kaufhalle und schließlich auch den Wanderweg. Eigentlich wollten wir bis zur Eremo di Santa Croce, doch es war zu heiß, sodass wir irgendwann wieder umdrehen mussten. Erschreckend war, dass der erste Teil des Weges durch ein Gebiet führte, in dem es wohl im Vorjahr einen Waldbrand gab. Wir sahen nur schwarze Baumüberreste und Steine. Lebewesen gab es keine, es war auch zu heiß hier. Als wir dann in den normalen Wald wechselten, hörten wir auf einmal Vögel, es gab Moos und Blätter an den Bäumen – und natürlich wieder ne Menge Blindschleichen.
Zurück wieder mit dem Zug, waren wir ordentlich geschafft, hatten aber einen schönen Tag verbracht.
Edna versuche es schonmal mit einem Bad in der Adria, aber es war noch ganz schön kalt.

18. April:

Auch an diesem Tag ging es mit dem Zug erst nach Pescara und dann nach Popoli – einer schönen kleinen Stadt ebenfalls in den Abruzzen. Eigentlich wollten wir nur zum Castello Cantelmo, doch der Weg ging weiter und wir folgten ihm, bis er in einem Zaun endete. Also gingen wir wieder zurück zum Bahnhof und waren frühzeitig für eine Runde Wizzard im Hotel.

19. April:

Am Vormittag ging es zu Fuß über den Strand nach Pescara. Ein großes Ziel hatten wir nicht, der Weg war das Ziel. Wir stöberten im Buchladen rum (was wir fanden, wird nur erzählt, aber nicht aufgeschrieben) und fanden noch etwas zum Mittagessen. Zurück ging es denselben Weg am Strand entlang. Am Abend begann dann schon die erste Runde des 4° Festival Pasqua a Montesilvano.

20. April:

Heute war Doppelrunde im Turnier, sodass wir nicht viel machen konnten, außer spielen, essen und schlafen – perfekter Urlaub 🙂

21. April:

Am Ostersonntag war vormittags frei. Das Wetter war inzwischen ordentlich schlecht geworden, es regnete gut. Gottseidank spielen wir Schach drinnen. Wir nutzten den Vormittag zum Ausschlafen und Erholen, nachmittags wurde gespielt.

22. April:

Eine letzte Doppelrunde, danach gab es die Siegerehrung. Edna war in ihrem Turnier an 12 gesetzt und wurde schließlich Fünfte und beste Dame, wofür es einen „wertvollen“ Sachpreis und 10 Elo-Punkte gab.
Janek, Gino und ich spielten im B-Open mit, bei dem ich leider an zwei gesetzt war. Das sorgte dafür, dass ich jede Runde an Brett 2 spielte (außer Runde 3 an Brett 1). Doch denk einer kurzen Rochade am letzten Tag, wurde nur Platz 10 draus und verdiente 11,8 Elo-Minus.
Gino war an 13 gesetzt und ich hatte die ganze Zeit Angst, gegen ihn spielen zu müssen. Schließlich fährt man dafür nicht nach Italien. Doch er tat mir den Gefallen und hielt immer Abstand, was sich in 20,4 Elo-Minus niederschlug. Platz 17 für ihn.
Janek, an 27 gesetzt, machte es da besser. Er holte – wie übrigens wir alle drei – 3,5 Punkte aus 6 Partien und wurde 13 mit einem Elo-Plus von 42…

23. April:

Wir traten die Heimreise an. In Pescara bestiegen wir den Zug nach Rom, der wie auf der Hintour auch zwischen 3 und 4 Stunden brauchte. Merkwürdigerweise widersprechen sich italienische Schaffner gerne. Bereits auf einer Wandertour wollte ein Schaffner von uns bürokratisch einen erhöhten Fahrpreis haben, weil die anderen drei über 14 Jahre alt waren und damit keine Kinder mehr (den Im-Zug-Verkaufszuschlag ersparte er uns kulanterweise). Komisch, alle anderen Schaffner davor hatten es nicht mal erwähnt, dass man anscheinend in Italien ab 14 kein Kind mehr ist. Auf der Rückfahrt nach Rom erlebten wir ähnliches, kamen aber irgendwie glimpflich davon.
In Rom gaben wir zunächst unser Gepäck ab und gingen dann Richtung Forum Romanum. Das Forum Vittorio Emanuele II nahmen wir unterwegs mit. Für das Forum Romanum hatten wir Eintrittskarten und ich knipste wild drauflos – wenn Lateinlehrer im Paradies sind. Ins Kolosseum gingen wir nicht, es war einfach zu voll. Dafür gingen wir langsam zurück zum Bahnhof Termini – unterwegs vorbei am besten Eisladen Roms – um den Zug zurück nach Fiumicino zu bekommen. Leider gab es ein Technikproblem bei der Kofferannahme, sodass es über 30 min dauerte, bis wir unsere Koffer bekamen. Doch wir schafften den Zug und waren rechtzeitig am Flughafen. Dort trafen wir auf einen erneut überkorrekten Bodenpersonalmenschen, der uns Koffer UND Rucksack als zwei Gepäckstücke definierte. Wahrscheinlich hatte er Recht, aber genauso bin ich die letzten 3 Jahre mit Easyjet ohne Probleme geflogen. Das Streiten hatte einen Teilerfolgt: Edna und ich konnten uns den Preis für das „zusätzliche Gepäck“ teilen, während Janek und Gino ihren Rucksack noch in den Koffer bekamen. Der Rest des Fluges verlief aber normal.

Hier noch ein paar Bilder, v.a. vom Forum Romanum:

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Gustaf 4. bei der Deutschen Meisterschaft

Traditionell fanden in der Pfingstwoche die Deutschen Meisterschaften in Willingen (Hessen) statt. Mit dabei waren Magnus, Christian, Bagrat und Jarne in der u10 (wobei die beiden letzgenannten noch unter ihrem alten Verein), Gustaf in der u12, Lotti in der u14w und Edna im ODEM B. Swenja war auf der anderen Seite der Macht als Schiedsrichter im Turniersaal unterwegs, ich war Delegationsleiter für das Land Berlin.

Die Ergebnisse:

Bester Berlin in der AK u10 war Bagrat. Der Neu-Borusse war an 10 gesetzt und fing – wie irgendwie fast alle Berliner – eher schwach an (0,5/2). Doch dann kamen die Siege reihenweise, nur unterbrochen von zwei Remisen gegen stärkere Gegner. In der letzten Runde ging es nochmal um einiges, doch es hat nicht sollen sein. Er verlor gegen den Deutschen Meister u10. Am Ende stand ein hervorragender fünfter Platz.

Magnus war an zwei gesetzt, erwischte aber leider ein schlechtes Turnier. Es fing mit einem Remis in Runde eins an und neben natürlich einigen Punkten folgten leider auch einige nicht so zufrieden stellende Spiele. Am Ende kam ein achter Platz heraus und ein Magnus, der im nächsten Turnier zeigen möchte, dass er das viel besser kann.

Christian spielte ein gutes Turnier, auch wenn es lang nicht danach aussah. Der Anfang gelang nicht (0,5/2) und nach einer kleinen Verschnaufpause (2/2) folgte eine weitere Flaute (0/3). Doch dann kam ein ziemlich starker Schlussspurt mit hervorragenden 4/4, sodass es sich am Ende doch noch unter die Top 10 schieben konnte. Er verbessert sich von Setzlistenplatz 20 auf Rang 10.

Ebenfalls Neu-Borusse ist Jarne, der sogar noch für sein altes Bundesland startete. Er war an 24 gesetzt und verbesserte sich nach einem Turnier, in dem es etwas mehr Aufs als Abs gab, um einen Platz auf 23.

Die beste Platzierung von allen Borussen holte Gustaf, der in der AK u12 zunächst an 11 gesetzt war. Die ersten drei Siege waren Pflicht, der vierte Kür, alle weiteren 5 Remisen in Ordnung. Er war damit punktgleich mit Platz 2 und scheiterte nur in der Drittwertung an Bronze.

Die Älteste im Bunde der DEM-Spieler war Lotti. Die Berliner Meisterin der AK u14w startete in ihrer ersten Deutschen Meisterschaft für Berlin, war aber mit Platz 24. eher hinten gesetzt. Leider verlief auch für sie das Turnier nicht optimal. Ein paar weniger Niederlagen, ein paar weniger Remisen wären zu erwarten gewesen. Am Ende steht auch hier ein Verbesserung um einen Platz, aber ein DWZ-Minus zu Buche.

Das Angebot in Willingen zu sein und ein schönes Schachturnier (ODEM B) zu spielen nutzte Edna. Sie spielte das für sie anspruchsvollere Turnier mit, wäre sie doch von der Zahl her im C besser aufgehoben. Sie war also mit Platz 118 ganz am Ende der Liste gesetzt, holte dann aber mit 3/9 gut Punkte – natürlich per definitionem gegen ausschließlich Stärkere. Entsprechend entlohnt wird sie mit einem leichten DWZ-Plus und dem Sprung über die 1300.

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Berliner Schulschachmeisterschaft der Vereinslosen

Alljährlich vor dem Schuljahresende findet die Berliner Meisterschaft der Vereinslosen statt. Auch „unsere“ AG-Spieler vom Andreas-Gymnasium waren dabei und sahnten ab. Am ersten Tag gab es weniger Teilnehmer auf A-Gym-Seite und auch nur ein paar Erfolge: Vincent aus der 10. wird mit 4/6 Punkten in seinem ersten Turnier Gesamt-7. und dritter seiner Klassenstufe, Lola wird (als 7.-Klässlerin) zweitbestes Mädchen bei den 10. bis 13. mit ebenfalls vier Punkten. Bei den Kleinen der 1. und 2. Klasse wird Eva Zweite in der Mädchenwertung.

Am zweiten Tag traten wir mit den Veteranen der Deutschen Schulschachmeisterschaft an, hatten aber mit den AGlern des Herder-Gymnasiums ein paar starke Gegner zu schlagen. Doch genau das gelang Kurdo. Er gab nur ein Remis in Runde gegen Teamkammeraden David ab und zog ansonsten seine Kreise. Er gewinnt die Gesamtwertung der 7. bis 9. Klasse. Die Wertung der 8. Klasse gewinnt Kristian, David die 9. Klasse, während Jimi hier noch Dritter wird.
Bei den Mädchen reicht es für Lola und Lara nicht zu Preisen in der Gesamtwertung, hier hat das Hertz-Gymnasium mal die Nase vorn, während sie bei der DSSM noch hinter uns landeten. Es gewinnt „ganz überraschend“ Ashley Roberts von der Katholischen Schule St. Marien. Lara und Lola werden Erste und Dritte in der Wertung der 7. bis 9. Klasse.

Hier noch Bilder vom Turnier und der Siegerehrung:

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Deutsche Schulschachmeisterschaft 2019

Im Mai fanden die Deutschen Schulschachmeisterschaften statt und einige Borussen waren mit ihren Schulen (Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Andreas-Gymnasium, Otto-Nagel-Gymnasium) dabei. Dabei hatten wir Vertreter in allen WK außer den Grundschulen am Brett.

WK IV:
Ansgar und Lucien waren mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium an Brett 1 bzw. 3 in Bad Homburg (Hessen). Gesetzt an 13 von 38 landete man auch dort. Das Turnier geht also in Ordnung, auch wenn man zwischendrin schon auf Platz 5 lag.

WK III:
Fürs Käthe-Kollwitz-Gymnasium saßen Linus und Gino an drei bzw. vier. Hinten mussten sie liefern und taten das mit 5,5 bzw. 5 Punkten auch. So holen sie die Brettpreise drei bzw. zwei an ihren Brettern. Am Ende kann Kollwitz seinen Setzlistenplatz sechs um einen Platz ausbauen.
In der gleichen WK spielt das Andreas-Gymnasium. Auf dem vorletzen Platz 17 gesetzt werden sie am Ende 13. Dabei holt Kurdo den zweiten Brettpreis für „Brett 5“. Mit vier von fünf Spielern haben wir dabei die meisten (noch) vereinslosen Spieler am Start. Alle Jungs holen Punkte gegen teils deutlich stärkere Spieler und Leistungen im 1300er/1400er-Bereich (Jimi, David) bzw. 1000er-Bereich (Kristian, Kurdo).

WK II:
Niels spielt für das Otto-Nagel-Gymnasium an Brett zwei und holt mit 3,5/5 gut Punkte. Am Ende wird die Mannschaft sechster und verbessert sich um zwei Plätze.

WK M:
Der Deutsche Vizemeister heißt Käthe-Kollwitz-Gymnasium und hatte gleich drei Borussen in der Aufstellung: Lotti, Tami und Goldi holten mehr oder weniger viele Punkte. Dabei konnte Lotti die Erwartungen an Brett drei erfüllen und mit 6/7 (zwei Remis abgegeben) den Brettpreis holen. Goldi kam sogar auf 100%, hatte aber auch nur zwei Einsätze. In einem spannenden Turnier verpasst die Mannschaft leider den Hauptgewinn und wird „nur“ zweiter.
Ebenfalls für Berliner startet der Berliner Vizemeister, das Andreas-Gymnasium. An 16 von 22 gesetzt werden sie zehnter und holen das Minimalziel (Top 10). Edna und Mannschaftsleiterin Lea fallen durch starke Leistungen (1400 bzw. 1200) über ihrer Zahl auf. Lola und Lara schaffen jeweils eine 1000er-Leistung. Ein tolles Turnier, auf das die Mannschaft stolz sein kann.

Bericht Andreas-Gymnasium

Bericht Käthe-Kollwitz-Gymasium

Weitere Fotos und alle Ergebnisse bei der Schachjugend in Berlin

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Abrafaxe-Turnier 2019

Auch das diesjährige Abrafaxe-Turnier ist erfolgreich über die Bühne gelaufen. Mit 308 Teilnehmern wurde die magische 300er-Marke erneut geknackt, was auch die nächsten Jahre angestrebt ist. Bei bestem Wetter (Sonne, aber nicht zu warm) konnte man sich in den Pausen auf dem Hof erholen. Für Borussia waren natürlich auch einige Spieler am Start und als Lokalmatadoren in drei Altersklassen erfolgreich.

Die Königsklasse – Gruppe Abrax – gewinnt Ansgar, nachdem er hier letztes Jahr Zweiter wurde. Adrian schafft es als Zweitgesetzter nach einem ernüchternden Turnier noch auf Rang 9.

In der Gruppe Brabax spielt Eddie ein sehr starkes Turnier, holt 5/7Punkten und wird 9. Dabei verschläft er sogar eine Partie in der Pause, sodass er quasi nur eine Partie verliert.

Kien holt – wie schon letztes Jahr – den zweiten Platz in der Gruppe Califax. An 1 gesetzt verliert er nur gegen den späteren Sieger, Jakob Herrmann vom SAV Torgelow.

Auch Quang spielt ein überzeugendes Turnier in Gruppe Die Ratte. 5/7 reichen für Platz 8 – ein sehr gutes Abschneiden. Er verliert lediglich gegen die beiden Turniersieger, Floris Thümler und Theodor Meusel.

Bei den Eichhörnchen ist Platon klarer Favorit und gewinnt entsprechend mit 100% die Gruppe der Kleinsten. Der Kleinste der Kleinsten – Roddi – verliert gegen Platz 2 und 3 und wird 4. Schade, letztes Jahr wurde er hier 3. – aber er hat ja noch ein Jahr.

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BJMM 2019

Bei der diesjährigen BJMM am Wochenende vor bzw. nach den Osterferien traten wir ziemlich ersatzgeschwächt an: Training des Bundeskaders, Taufen, Schule, Nochnichtmitgliedschaften lichteten die Reihen.

AK u16:
BJMM u16 ist, wenn Borussia 3. wird. Wir sind damit wahrscheinlich Berliner Rekordhalter. Auch dieses Jahr ging Bronze an uns. Da aber die Abschlussrangliste die Meldeliste darstellt, muss man nicht traurig sein. Die Niederlagen gegen Mattnetz und Empor (2. und 1.) und die Siege gegen Zehlendorf und Königsjäger sind allesamt keine Überraschungen.

AK u14:
V.a. die u14 spielt als Außenseiter und muss häufig in die u16 und u12 abgeben. Wir schaffen zwei Mannschaftsremisen und bleiben einen Platz hinter den Erwartungen.

AK u12:
Ohne unsere Spitzenspieler waren wir nicht der Favorit, der wir hätten sein können. So reicht es gerade mal für einen 5. Platz (von 18), der aber angesichts der Umstände in Ordnung geht.

Offene BJMM:
Dieses Turnier wurde dieses Jahr zum ersten Mal ausgerichtet und wir nahmen mit drei Mannschaften dran teil. Diese drei waren dann auch häufig Ersatzspielerlager für die „richtige“ BJMM, sodass die 2. Mannschaft überhaupt nur einen Tag spielte. Auch die erste Mannschaft wurde nach dem ersten Wochenende wieder abgemeldet, was aber trotzdem noch zu Platz 3 reichte. Es gewann unsere dritte Mannschaft, bestehend ausschließlich aus Spielern der AK u9. Sie verlieren nur einmal (gegen die eigene erste) und holen ein Remis in Runde 1. Alles andere sind vier Siege. Dabei holen die beiden Silberpfeile (Luca und Platon) an 1 fast jeden Punkt.

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Erfolge im Schulschach

Bekanntlich müssen auch Schachspieler vormittags zur Schule gehen und da kann es passieren, dass man für eben jener Schule während der Unterrichtszeit am Brett sitzt. Auch ein Teil der Borussen spielt aktiv Schulschach und kann auf Berliner Ebene vorne mitspielen. Am 18. März fand nämlich im Max-Planck-Gymnasium in Mitte das Finale der Berliner Schulschachmeisterschaft statt und so schnitten unsere Spieler ab:

WK IV:

Lucien und Ansgar sind am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und konnten mit ihrer Mannschaft Berliner Vizemeister werden. Besser war nur – verdient – das Herder-Gymnasium. Der zweite Platz bedeutet die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

WK III:

Auch hier konnte sich das Kollwitz-Gymnasium für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren (übrigens in Berlin), musste dafür allerdings Berliner Meister werden. Das schaffte die Mannschaft mithilfe von Gino und Linus, die ihren Teil beitrugen. Ebenfalls bei der Deutschen Meisterschaft: Das Andreas-Gymnasium, bestehend aus Janek, Jim, David und Kristian. Sie bekommen den Berliner Ausrichterplatz und werden im Finale vierter. Mit lediglich einem Vereinsspieler ist das ordentlich.

WK M:

Und wieder das Kollwitz-Gymnasium. Wie erwartet werden sie ungeschlagen Berliner Meister und qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft (in Berlin). Mit dabei sind Lotti und Tami, die an 3 und 4 die Punkte holen. Berliner Vizemeister wird nach knappem Kampf das Andreas-Gymnasium mit Edna, Lea, Lara und Lola. Auch sie dürfen als Vizemeister die Deutschen Meisterschaft spielen.

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Abrafaxe-Turnier 2019

Die Ausschreibung für das Abrafaxe-Turnier 2019 kann hier eingesehen werden. Es gibt diverse organisatorische Veränderungen im Vergleich zu den letzten Jahren, die es zu beachten gilt.

  • neuer Vereinsname: wir heißen inzwischen SC Borussia Lichtenberg
  • neues Konto: das hängt natürlich mit dem Wechsel des Vereinsnamens zusammen
  • neuer Termin: durch die Berliner Sommerferien 2019 lässt sich das Turnier leider nicht wie gewohnt am Samstag nach Fronleichnam durchführen, es findet also am 18. Mai statt
  • neues Anmeldeprocedere: alles erfolgt automatisch über diese Homepage, wir erfassen nur noch den Startgeldeingang per Hand

Das Turnier selbst ist aber immernoch das gleiche.

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Klassenerhalt in der Jugendbundesliga

In unserer ersten Saison in der Jugendbundesliga konnten wir den Klassenerhalt sichern. Die Saison war sehr abwechslungsreich, bittere Niederlagen wechselten sich mit überraschenden Erfolgen ab. Den Auftakt machte der überraschende Sieg gegen Empor in Runde 1, gefolgt von einer ebenso überraschend knappen Niederlage gegen Mattnetz, die in dieser Runde gut Glück hatten. Das 3:3 gegen den starken Reideburger SC und der erwartungsgemäß hohe Sieg gegen Falkensee komplettierten den guten Beginn und wir standen auf einmal gut an 3. Doch dann kamen die Dämpfer: die Niederlage gegen den späteren Sieger und Favoriten AE Magdeburg fiel zwar weniger hoch aus als erwartet, doch die knappe Niederlage gegen Torgelow brachten uns in die Abstiegsränge, zumal die 7. Runde gegen Halle ebenfalls zwar knapp, aber verdient verloren wurde. Die letzten beiden Runden versprachen also Spannung pur. Am Samstag ging es im direkten Duell der Abstiegskandidaten gegen SC Weisse Dame, was nicht leicht werden sollte. Die Charlottenburger brachten immerhin den Deutschen Meister u12 mit. Gespielt wurde parallel zur Bundesliga-Endrunde im schönen Ambiente des Maritim Hotel Berlin. Und an dem Tag war das Schachglück wieder auf unserer Seite. Es dauerte zwar etwas, aber nach langem Kampf gewannen wir überraschend eindeutig mit 6:0. Damit war der Klassenerhalt quasi in Sack und Tüten. Die letzte Runde am Sonntag brachte dann noch einen Arbeitssieg gegen den SC Anhalt. Parallel konnte Empor das Kunststück zustande bringen und gegen Magdeburg gewinnen, was ihnen ebenfalls den Klassenerhalt sicherte. Am Ende wurden wir 5. von 10 in der Staffel Ost der Jugendbundesliga und feiern den ersten Klassenerhalt, auf dass noch viele folgen mögen.

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